„Dont’t  drink and drive“ -  „Nüchtern fahren macht Schule“

Die Zahlen sprechen für sich: Bei den meisten Verkehrsunfällen, die von jugendlichen Fahrern verursacht werden, spielen Alkohol und Drogen eine große Rolle. Angesichts der zunehmenden alkoholbedingten Unfälle im Straßenverkehr ist  eine wirkungsvolle Aufklärungs- und Präventionsarbeit unter der Risikogruppe der 18- bis 24-Jährigen Fahranfänger notwendig. Das junge Team der Verkehrssicherheitskampagne der „Don‘t drink and drive Academy“  (DDAD) besucht daher zurzeit Berufsschulen in Niedersachsen, um die jungen VerkehrsteilnehmerInnen mit dem Motto „Nüchtern fahren macht Schule“ über die Wirkung und oft fatalen Folgen von Alkohol am Steuer eindrucksvoll aufzuklären. Learning by doing, Lernen durch Simulation: Am Virtual Reality Promille-Fahrsimulator konnten die Schüler der BBS die Einschränkung ihrer Fahrtüchtigkeit schon bei einer geringen Alkoholkonzentration im Blut beim Fahren erleben.   Herrscher über Gashebel, Lenkrad und Bremspedal und ausgestattet mit einer VR-Brille, steuerten die Jugendlichen das zum Fahrsimulator umgerüsteten Auto im Forum der BBS zunächst scheinbar souverän durch städtische und ländliche Verkehrssituationen. Allerdings zeigte sich bald, dass die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit durch den Promillegehalt im Blut stark abnahm und sie die Kontrolle über Auto und Verkehrssicherheit verloren. So krachte es nicht selten, wenn die jungen Autofahrer mit einem simulierten 0,8 oder 1,1 Promille-Pegel  zu schnell durch die Innenstadt fuhren oder bei schlechten Witterungsverhältnissen in den Gegenverkehr rasten, wobei die unkontrollierte, überhöhte Geschwindigkeit nicht selten in einer Katastrophe endete. Sven Appenroth fand die virtuelle Simulation ebenso wie seine Mitschüler sehr lehrreich. „ Dass die Reaktionszeit bei vermeintlich recht niedrigen Promillewerten wie 1,1 so lang ist, hätte ich nicht geschätzt, das  ist schon krass“, wundert sich der Fachoberschüler. Auch seine Mitschülerin Janina Engeldinger zeigte sich beeindruckt von der simulativ erlebten  Wirkung von Alkohol am Steuer. „Nicht nur die Fahranfänger, die kaum Fahrpraxis haben und ihre Fahrkunst im Straßenverkehr überschätzen, können von dieser Aufklärungsaktion profitieren, sondern auch die Jugendlichen ohne Führerschein haben durch die spielerische Simulation schon wichtige Erfahrungen mit der Sinnesbeeinträchtigung durch Alkohol gemacht“, begrüßt die Schülerin der Fachoberschule Technik die Aufklärungsaktion. Dem DDAD-Team (Andreas Groß, Nele Moscher, Leonard Liebel und Nadine Beug) gelang es, die Jugendlichen für die Gefahren durch Alkohol am Steuer zu sensibilisieren. Neben den Fahrübungen am VR-Promille-Fahrsimulator sowie Parcours-Übungen mit der klassischen Promille-Rauschbrille klärte das Team die Schülerinnen und Schüler auch über die straf- und versicherungsrechtlichen Folgen von alkoholisierten Fahrten am Steuer auf. Die Verkehrssicherheitskampagne „Don’t drink and drive“ ist ein länderübergreifendes Projekt der Hersteller der Bier-, Wein- Sekt- und Spirituosenbranche, Schirmherr der Aktion ist Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisieurng des Landes Niedersachsen.

Was zunächst so einfach aussah, entpuppte sich nicht selten als Horrorerfahrung im Straßenverkehr. Im Virtual Reality Promille- Fahrsimulator erlebten die Schülerinnen und Schüler der BBS 2 die Wirkung und die zum Teil schockierenden Folgen des riskanten Autofahrens unter Alkoholeinfluss.

 

Tag der offenen Tür

„Tag der offenen Tür“ an den BBS 1 und 2 Aurich

am 20.11.2019

08.00 – 13.00 Uhr

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Am Schulzentrum 15
26605 Aurich
Tel.: 04941925202
Fax: 04941925277
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